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Präsentationen

Barrierefreie Präsentation: Folien für alle

Krótka odpowiedź

Eine barrierefreie Präsentation lässt sich von allen wahrnehmen und verstehen, auch von Menschen mit Seh-, Hör- oder kognitiven Einschränkungen. Dazu gehören starke Kontraste, große serifenlose Schrift, Textalternativen für Bilder, eine logische Lesereihenfolge, Untertitel für gesprochene Inhalte, Farbe nicht als einziges Merkmal und eine klare, einfache Sprache.

Najważniejsze

  • Kontrast und Schriftgröße sind die wichtigsten Grundlagen.
  • Bilder und Grafiken brauchen Textalternativen, die den Inhalt erklären.
  • Die Lesereihenfolge muss für Bildschirmleser stimmen.
  • Gesprochene Inhalte brauchen Untertitel oder ein Transkript.
  • Barrierefreie Folien sind für alle besser lesbar.

Wer von barrierefreien Folien profitiert

Barrierefreie Präsentationen helfen Menschen mit Sehbeeinträchtigung, die Folien vergrößern oder vorlesen lassen, Menschen mit Farbsehschwäche, Menschen mit Hörbeeinträchtigung, die auf Untertitel angewiesen sind, und Menschen mit Lern- oder Konzentrationsschwierigkeiten, die von klarer Struktur profitieren.

Sie helfen aber auch allen anderen: dem Publikum in der letzten Reihe, Menschen, die Folien auf dem Telefon ansehen, und allen, die in einer Fremdsprache zuhören. Barrierefreiheit ist deshalb vor allem gute Gestaltung.

Kontrast, Schrift und Farbe

Text muss sich deutlich vom Hintergrund abheben. Die WCAG verlangen auf Stufe AA ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5 zu 1 für normalen Text und 3 zu 1 für großen Text. Hellgrau auf Weiß, Text über unruhigen Fotos oder farbige Schrift auf farbigem Grund unterschreiten das oft.

Verwenden Sie eine gut lesbare, serifenlose Schrift in ausreichender Größe, keine durchgehenden Großbuchstaben und keinen Blocksatz mit großen Lücken. Farbe darf nie das einzige Unterscheidungsmerkmal sein. Wenn in einem Diagramm Rot für Verlust und Grün für Gewinn steht, ergänzen Sie Beschriftungen oder Muster, denn viele Menschen können Rot und Grün schlecht unterscheiden.

Textalternativen und Lesereihenfolge

Jedes Bild, das Information trägt, braucht eine Textalternative, die diese Information wiedergibt. Bei einem Diagramm heißt das: nicht „Balkendiagramm“, sondern die Aussage, etwa „Der Umsatz im Ausland ist doppelt so schnell gewachsen wie im Inland“. Rein dekorative Bilder werden als dekorativ markiert, damit Bildschirmleser sie überspringen.

Bildschirmleser lesen Folienelemente in einer festgelegten Reihenfolge vor. Diese Reihenfolge entspricht nicht immer der sichtbaren Anordnung. Prüfen Sie sie: Die Überschrift sollte zuerst kommen, dann der Inhalt in sinnvoller Folge. Nutzen Sie die Platzhalter der Folienlayouts für Titel und Inhalt, statt freie Textfelder zu stapeln; das hilft der Struktur.

Gesprochene Inhalte und Bewegung

Wenn eine Präsentation vertont oder als Video verteilt wird, braucht sie Untertitel. Für Live-Vorträge können Live-Untertitel oder ein anschließendes Transkript helfen. Videos innerhalb von Folien brauchen ebenfalls Untertitel und, wenn wichtige Information nur im Bild steckt, eine Beschreibung.

Vermeiden Sie blinkende oder schnell flackernde Elemente; sie können bei manchen Menschen Anfälle auslösen. Animationen sollten ruhig sein und einen Zweck haben, etwa einen Inhalt im Takt der Erklärung einzublenden.

Barrierefrei vortragen

Barrierefreiheit betrifft nicht nur die Datei, sondern auch den Vortrag selbst. Beschreiben Sie beim Sprechen, was auf wichtigen Folien zu sehen ist, besonders bei Diagrammen und Bildern: Menschen, die nicht oder schlecht sehen, folgen dann der Aussage, ohne die Folie zu kennen. Sagen Sie nicht nur „wie Sie hier sehen“, sondern was zu sehen ist.

Sprechen Sie deutlich und nicht zu schnell, schauen Sie beim Sprechen ins Publikum, damit Menschen, die von den Lippen ablesen, Ihr Gesicht sehen, und stellen Sie die Folien vorab bereit. Wer die Folien vorher auf dem eigenen Gerät öffnen kann, vergrößert sie nach Bedarf oder lässt sie sich vorlesen. Bei Veranstaltungen mit Gebärdensprachdolmetschern sollte der Dolmetscher gut sichtbar und ausreichend beleuchtet stehen und die Folien vorher erhalten.

Checkliste für barrierefreie Folien

Diese Punkte decken die häufigsten Barrieren ab.

  • Jede Folie hat einen eindeutigen Titel
  • Kontrast mindestens 4,5 zu 1 für normalen Text
  • Gut lesbare Schrift in ausreichender Größe
  • Farbe nie als einziges Unterscheidungsmerkmal
  • Textalternativen für informative Bilder und Diagramme
  • Dekorative Bilder als dekorativ markiert
  • Sinnvolle Lesereihenfolge geprüft
  • Untertitel für Videos und vertonte Folien
  • Keine blinkenden oder flackernden Elemente
  • Klare, einfache Sprache, Fachbegriffe erklärt
  • Links mit sprechendem Text statt „hier klicken“

So geht es mit Universe

In Universe entstehen Erklärgrafiken als Text statt Pixel; ihre Beschriftungen lassen sich übersetzen. Vertonte Kurse haben Untertitel, die an der Sprecherblase eingeschaltet werden, und die Schriftgröße der Folie lässt sich im Player ändern. Ehrlich gesagt: Kontrast, Fokusreihenfolge und Bildschirmleser sind auf der Plattform noch nicht durch einen Menschen geprüft; die statisch prüfbaren Regeln sind ohne Befund.

Pojęcia

Kontrastverhältnis
Maß für den Helligkeitsunterschied zwischen Text und Hintergrund.
Lesereihenfolge
Reihenfolge, in der Bildschirmleser die Elemente einer Folie vorlesen.
Bildschirmleser
Software, die Bildschirminhalte vorliest oder in Braille ausgibt.

Najczęstsze pytania

Was ist ein ausreichender Kontrast auf Folien?

Nach WCAG Stufe AA mindestens 4,5 zu 1 für normalen Text und 3 zu 1 für großen Text. Prüfwerkzeuge für Kontraste sind frei verfügbar.

Wie schreibe ich eine gute Textalternative für ein Diagramm?

Geben Sie die Aussage des Diagramms wieder, nicht seine Form. Bei komplexen Diagrammen kann zusätzlich eine kurze Tabelle mit den Werten helfen.

Brauchen Live-Vorträge Untertitel?

Für barrierefreie Veranstaltungen sind Live-Untertitel oder Schriftdolmetschen sinnvoll. Mindestens sollte eine Aufzeichnung mit Untertiteln oder ein Transkript nachgereicht werden.

Sind Präsentationen als PDF barrierefrei?

Nur, wenn das PDF Struktur, Textalternativen und Lesereihenfolge enthält. Ein PDF aus einer gut aufgebauten Präsentation ist oft brauchbar, ein eingescanntes nicht.

Wie prüfe ich meine Präsentation auf Barrieren?

Viele Präsentationsprogramme haben eine eingebaute Prüfung auf Barrierefreiheit, die fehlende Textalternativen und Titel findet. Ergänzen Sie sie um einen eigenen Test: Folien mit einem Bildschirmleser vorlesen lassen, in Graustufen ansehen und auf dem Telefon öffnen.

Jak to działa w Universe

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Źródła

  1. Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2