Lernen
Kompetenz-Baustein und „Mein Kompetenzstand“
Ein Lernformat im Kurs, das Handeln übt statt Wissen abzufragen: realer Fall, eigene Entscheidung, Rollenspiel oder Regler-Szenario, sofortiges Feedback am Kompetenzraster, Reflexion und eine Aufgabe für den Alltag. Jede Stufe ist belegt und erscheint im Kompetenzstand.
Wozu#
Kompetenz zeigt sich im Tun. Der Baustein bringt Lernende in eine echte Situation, gibt sofort ein begründetes Feedback an beobachtbarem Verhalten und macht die Entwicklung sichtbar — für die Person selbst und, nur in Gruppen ab fünf Personen, für Lehrende und Personalentwicklung.
So geht’s#
- 1In der Werkstatt an einer Folie „Kompetenz-Baustein hinzufügen“: Titel, Situation (ein realer Fall; der Avatar spricht die Folie wie gewohnt), Art des Handelns, Reflexionsfrage und Transfer-Aufgabe mit Erinnerung nach X Tagen.
- 2Handeln: Entscheidung mit Begründung, Rollenspiel mit dem Avatar per Text oder Regler-Szenario mit den Reglern der Folie.
- 3Kompetenzraster: vier Stufen mit beobachtbaren Verhaltensankern. „KI: Raster vorschlagen“ liefert einen Entwurf zur Situation und Art des Handelns (das Kursmaterial ist Hintergrund); die Stufen bauen aufeinander auf; der Ersteller bearbeitet ihn und gibt ihn frei. Erst dann sehen Lernende den Baustein.
- 4Im Player startet der Baustein über den Button unter der Folie und führt durch sechs Schritte: Situation, Handeln, Feedback, Reflexion, Transfer, Nachweis.
- 5Das Feedback kommt sofort, ist als KI-Feedback gekennzeichnet und zeigt je Anker, ob er erfüllt ist, mit der wörtlichen Stelle aus der eigenen Antwort.
- 6„Mein Kompetenzstand“ zeigt je Kompetenz die Stufe des jüngsten Nachweises, den Verlauf, den nächsten Schritt, offene und erledigte Transfer-Aufgaben und alle Belege.
- 7„Kompetenzen der Gruppe“ zeigt Lehrenden und der Personalentwicklung die Verteilung je Kompetenz, die Entwicklung über die Monate und wo es hakt — nur Zählungen ab der Mindestgruppe.
Einstellungen und Schalter#
- Je Mandant schaltbarVorgabe: anModul: Kompetenzcheck
- Je Mandant schaltbar, Standard an; Teil des Moduls „Kompetenzcheck“.
- Die Mindestgruppe der Gruppensicht ist dieselbe wie in der Kompetenzbegleitung, nie unter 5.
- Ist das Raster mit einer Kompetenz des Kompetenzchecks verknüpft, erscheinen Nachweise ab Stufe 3 dort als Anwendungsnachweis und fließen in den Kompetenzpass.
Wie die Stufe entsteht#
Das Modell beurteilt nur die Anker: erfüllt oder nicht, mit Begründung und wörtlicher Stelle. Die Stufe rechnet die Plattform: Stufe n ist erreicht, wenn alle Stufen darunter erreicht sind und mindestens die Hälfte der Anker von Stufe n belegt ist.
Ein behaupteter Anker ohne wörtliche Stelle wird nicht gewertet und als solcher angezeigt.
Wer was sieht#
- Die Person selbst: alle eigenen Belege, Feedbacks, Reflexionen und Transfer-Aufgaben.
- Lehrende und Personalentwicklung: nur Zählungen über Gruppen ab der Mindestgruppe; kleinere Zellen werden als „unter 5“ ausgewiesen. Keine Einzelperson, keine Antwort.
Tipps#
- Eine Stufe gibt es nur mit Beleg: Ein Anker zählt nur, wenn die Antwort das Verhalten wörtlich zeigt. Ist schon Stufe 1 nicht belegt, entsteht kein Nachweis.
- Gezeigt wird die Stufe des jüngsten Nachweises, nicht die beste — so bleibt der Stand ehrlich.
- Reflexion und Transfer-Rückmeldung sieht nur die Person selbst; sie gehen nicht in die Stufe ein.
Verwandte Funktionen#
- Kompetenz-Diagnose (Kompetenzcheck)Was kann der Lernende bereits, worauf stützt sich diese Einschätzung, was fehlt noch — und wie hilft der Kurs gezielt weiter? Mit Aufgaben aus der Praxis, Belegen je Kriterium und erneuter Prüfung.
- Kompetenzbegleitung (Competence Continuity)Kurze Kompetenzimpulse je Rolle, per QR-Code oder Erinnerung: Die Plattform hält fest, wann eine Kompetenz zuletzt gezeigt wurde, wann sie wieder fällig ist und wie aktuell sie ist.
- Was-wäre-wenn: selbst ausprobieren, Kommentar dazuLernende bewegen die Regler einer interaktiven Folie selbst und hören auf „Was bedeutet das?“ den passenden, vorab produzierten Kommentar des Avatars zu ihrem Szenario.

