Zum Inhalt springen

Betrieb & Verwaltung (Control)

Umzug in Universe

Für wenVerwaltungBetreiber

Nutzer und ihre ganze Historie aus dem bisherigen System übernehmen — Personen, Rollen, Kurse, Einschreibungen, Leistungen mit Noten und ECTS, Nachweise und Lernverlauf. Erst ein Probelauf mit Prüfbericht, dann der Umzug in Paketen; jeder Lauf lässt sich zurücknehmen.

Wozu#

Ein Wechsel scheitert selten an der neuen Plattform, sondern am Umzug: Tausende Konten, Jahre an Noten, Nachweise, die gültig bleiben müssen. Der Umzug liest die Exporte des alten Systems oder offene Austauschformate, prüft alles vorab und schreibt erst, wenn der Bericht stimmt — auch bei Millionen Datensätzen.

So geht’s#

KlickwegVerwaltungUmzug in Universe

  1. 1Verwaltung: „Umzug in Universe“ öffnen (Adresse /admin/migration).
  2. 2Unter „Neuer Umzug“ einen Namen für die Quelle (z. B. lms-alt), das System bzw. Format und den Zweck in einem Satz eintragen, dann „Umzug anlegen“.
  3. 3Schritt 1: den Export hochladen (CSV, Tabellenblatt, ZIP, Kurssicherung, XML oder JSON) — oder bei einer Schnittstelle deren Adresse und ein Zugangstoken eintragen und „Abrufen“. Das Token wird nicht gespeichert.
  4. 4Schritt 2 (nur bei einer beliebigen Tabelle): „Zuordnung vorschlagen“ — der Assistent ordnet die Spalten den Feldern zu; prüfen, korrigieren und „Zuordnung bestätigen“.
  5. 5Schritt 3: „Probelauf starten“. Der Prüfbericht zeigt je Inhalt, wie viel gelesen wurde, was gültig ist, Fehler mit Datei und Zeile, Dubletten, doppelte E-Mail-Adressen und Verweise ins Leere. Es wird nichts geschrieben.
  6. 6Schritt 4: „Umzug starten“. Der Lauf schreibt in Paketen und zeigt den Fortschritt; fehlerhafte Datensätze werden nur nach ausdrücklicher Bestätigung ausgelassen.
  7. 7Schritt 5: „Übernehmen“ — Personen mit E-Mail bekommen ein Konto in der eigenen Organisation (oder werden dem vorhandenen zugeordnet), Leistungen kommen mit Note und ECTS ins Leistungsarchiv.
  8. 8Schritt 6: Nach Wochen im Parallelbetrieb „Abgleich mit der Quelle“ mit einem frischen Export; bei Bedarf „Zurücknehmen“ oder „Quelldateien jetzt löschen“. Das Protokoll zeigt jeden Schritt.

Einstellungen und Schalter#

  • Je Mandant schaltbarVorgabe: anModul: Schnittstellen
  • Je Umzug: Art „Umzug“ oder „Abgleich nach dem Umzug“; beim Abgleich wahlweise Datensätze markieren, die nicht mehr in der Quelle stehen — gelöscht wird dabei nie.
  • Bei der Übernahme: „Fehlende Konten anlegen“ und „Leistungen übernehmen“ einzeln wählbar.
  • Ein schneller Probelauf für kleine Exporte (bis 4 MB je Datei) prüft sofort und speichert nichts.

Was umzieht#

  • Personen mit Namen, E-Mail, Benutzername, Matrikel- und Personalnummer — und ihre Rollen und Organisationseinheiten.
  • Studiengänge, Module und Kurse mit Semester, Einschreibungen mit Status und Zeitraum.
  • Prüfungen und Leistungen mit Note, Punkten, ECTS, Prüfer und Datum.
  • Nachweise und Badges — das Original bleibt unverändert erhalten, damit eine Signatur des alten Ausstellers prüfbar bleibt.
  • Lernverlauf (abgeschlossen, bestanden, Ergebnis, Dauer) und Verweise auf Dateien wie Hausarbeiten.

Welche Formate#

  • Eigene Vorlagen: CSV oder Tabellenblatt, eine Datei bzw. ein Blatt je Inhalt.
  • Jede beliebige Tabelle mit dem Zuordnungs-Assistenten — der Weg für Berichte aus Campus-Management- und Personalsystemen.
  • Offene Standards: SCIM 2.0, OneRoster 1.2 (CSV und Schnittstelle), xAPI und cmi5, SCORM-Lernstände, Open Badges 2.0 und 3.0, Europass-Nachweise, ELMO-Leistungsdaten, LDAP-Exporte (LDIF).
  • Kurssicherungen und Datenbankexporte verbreiteter Lernplattformen.

Was der Umzug zusagt#

  • Wiederholbar: Jeder Datensatz ist über Quelle, Inhalt und Kennung eindeutig; Unverändertes wird nicht geschrieben.
  • In Paketen und fortsetzbar: Bricht ein Lauf ab, setzt er beim nächsten Paket fort — auch ohne geöffnetes Fenster.
  • Zurücknehmbar: Neues wird entfernt, Geändertes auf den Stand davor gesetzt, übernommene Leistungen gelöscht; zurückgenommen wird immer der jüngste Lauf einer Quelle zuerst.
  • Gemessen: eine Million Datensätze in rund 21 Sekunden geprüft und in rund 29 Sekunden in 1000 Paketen geschrieben (ohne Datenbankweg, Testrechner).

Datenschutz#

  • Jeder Umzug nennt seinen Zweck; er steht im Protokoll.
  • Hochgeladene Exporte liegen in einem privaten Speicher in der EU und werden 7 Tage nach Abschluss gelöscht, spätestens 30 Tage nach dem Hochladen — auf Wunsch sofort.
  • Zugangstoken für Schnittstellen werden nicht gespeichert.

Wer darf was#

Die Verwaltung eines Kunden zieht nur in die eigene Organisation um und sieht nur die eigenen Umzüge. Konten werden nur innerhalb der Organisation über die E-Mail-Adresse zugeordnet; gehört eine Adresse einem Konto außerhalb, wird sie nicht übernommen. Der Betreiber wählt auf der Hauptadresse die Organisation.

Tipps#

  • Eine Quelle ist eine Installation des alten Systems. Denselben Namen für spätere Abgleiche verwenden — daran erkennt der Umzug, was neu und was geändert ist.
  • Derselbe Export zweimal eingespielt ändert beim zweiten Mal nichts.
  • Für jedes andere System: die Daten in die Spalten der Vorlagen bringen (Download auf der Seite) und als Universe-Vorlage hochladen.

Verwandte Funktionen#